Im Januar 1936 übernehmen Hermann Langness und Werner Rautenburg, Inhaber eine der bedeutendsten Lebensmittelgroßhandlungen Deutschlands, die Firmen Erasmi, Vorbeck und König, die seit der Auflösung der Pacht im Jahr 1933 wieder eigenständig agieren. Starke Umsatzsteigerungen zwingen das Unternehmen 1938 zum Umzug in die Geniner Str. 88-100, in der sich bis heute die Produktion und Verwaltung befindet. Auch während des Krieges kann, trotz größerer Zerstörungen des Werkes, die Produktion weiterarbeiten. Bis zur Währungsreform im Juni 1948 dürfen allerdings nur Salz- und Trocken-Gemüse hergestellt werden. Die Verwaltung und der Betrieb werden mit den geringsten Mitteln aufrecht erhalten bis die Obst- und Gemüsekonserven-Produktion wieder anläuft.
Im Jahr 1950 wird eine Spezialgroßhandlung aufgebaut mit dem Hauptziel, die eigenen Erzeugnisse - mittlerweile rund 400 Artikel - direkt an den Einzelhandel zu verkaufen. In dieser Zeit führt Gerda Unrath, verantwortlich für den Konservenbereich, die Marke Erasco ein. Das Wort resultiert aus dem Firmennamen Paul Erasmi & Co. Neben Obst- und Gemüsekonserven werden die ersten Suppen, Fertiggerichte und sogar Nachtischprodukte unter der neuen Marke angeboten. In den Folgejahren entfällt vor allem auf die Konserven-Produktion das stärkste Umsatzplus.










